{"id":148,"date":"2017-11-27T10:25:22","date_gmt":"2017-11-27T09:25:22","guid":{"rendered":"http:\/\/duckstones.de\/?p=148"},"modified":"2018-10-11T16:44:47","modified_gmt":"2018-10-11T14:44:47","slug":"recht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/duckstones.de\/?p=148","title":{"rendered":"Recht und Gerechtigkeit&#8230;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">Panne<br \/>\nEhefrau in Scheidung<br \/>\n16. Juli 2016<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\">&#8230; Bis das der Tod euch scheidet?<\/h3>\n<p>Vor fast vierzig Jahren war es schwer eine Liebe zu einem \u00e4lteren Mann gegen\u00fcber meinen Eltern und allen anderen durchzusetzen. Aber ich habe es geschafft, viele Jahre hat unser Gl\u00fcck gehalten. Heute Jahrzehnte sp\u00e4ter, ist es fast noch schwerer dich loszuwerden, dich loszuwerden nach \u00fcber 35 Jahren Ehe, dich loszuwerden nach ebenso vielen Jahren harter Arbeit, dich loszuwerden in W\u00fcrde und Anerkennung der gegenseitigen Verdienste um unsere Ehe. Du warst nicht nur wesentlich \u00e4lter, du bist auch noch sehr fr\u00fch in Rente gegangen, wurdest abgefunden von deiner alten Firma, konntest deiner Leidenschaft als Kfz-Bastler nachgehen. Die Freunde und Nachbarn haben dich daf\u00fcr geliebt. Manche wohl etwas zu viel. Ich habe gearbeitet f\u00fcr den Lebensunterhalt, f\u00fcr den Urlaub, f\u00fcr sch\u00f6ne Autos und f\u00fcr ein sch\u00f6nes Zuhause. Am Ende lagst du mit der Nachbarin im Bett und ich stand vor einem Scherbenhaufen.<\/p>\n<p>Meine Flucht brachte mich nach Spanien, in das Land, in dem wir so viele gemeinsame Urlaube verbrachten, das Land, in dem wir vielleicht einmal im Alter leben wollten. Die Sonne erw\u00e4rmte meine fierende Seele und gab mir Hoffnung f\u00fcr die Zukunft. Auch wenn du dich gegen mich entschieden hattest, war ich immer noch davon \u00fcberzeugt, dass wir in W\u00fcrde und gegenseitigem Respekt die Scheidung bewerkstelligen w\u00fcrden.<\/p>\n<p><strong><em>Vertraust du, verlierst du!<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Im Vertrauen auf Deine Aufrichtigkeit in guten wie in schlechten Tagen, hatte ich dir freie Hand gelassen in Geldfragen, immer, dir immer vertraut. Ebenso wie dem Ehrenwort des Steuerberater, der unser Haus, unser Heim, f\u00fcr das ich mich so unendlich krumm gelegt hatte, aus steuerlichen Gr\u00fcnden auf dich einzutragen empfahl. F\u00fcr mich war es trotzdem <strong>unser<\/strong> Haus. Genau so wie das Grundst\u00fcck in Spanien, in das wir uns zuerst verliebt und das wir dann gekauft hatten. Ich verkaufte das Grundst\u00fcck in unser beider Namen, erzielte sogar einen guten Preis und war immer noch so loyal dir gegen\u00fcber, dass es f\u00fcr mich selbstverst\u00e4ndlich war, den Verkaufserl\u00f6s f\u00fcr den Grundst\u00fcckskredit herzugeben und den dar\u00fcber hinaus verbleibenden Betrag f\u00fcr &#8222;Unser&#8220; Haus an dich zu \u00fcberweisen. Du hingegen h\u00e4ttest nicht besseres zu tun, als den Mehrbetrag f\u00fcr dich zu verwenden und dich als Hausbesitzer aufzuspielen. Du, der nicht mehr zum Unterhalt beisteuerte als seine Rente und seine Schwarzarbeiten. Damit nicht genug. Im Laufe der Ehescheidung zogst du pl\u00f6tzlich einen Darlehensvertrag aus der Tasche. Du behauptest im Ernst, mir pers\u00f6nlich aus deinem Geld 40.000 \u20ac gegeben zu haben. Von welchem Geld, von welchem Konto, auf welches Konto, zu welchen Zweck? Kein Bankbeleg, keine R\u00fcckzahlungen, keine Zinsforderungen, nicht einmal ein stimmiges Papier. Da passt es gut, dass du zuvor versuchtest nahe Familienmitglieder zur F\u00e4lschung meiner Unterschrift zu gewinnen.<\/p>\n<p><strong><em>Vertraust du, verlierst du.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Den Wert unseres Hauses kennst du genauso gut wie ich. Die Qualit\u00e4t der Einrichtung ebenfalls. Seit Jahres kannst du nun alles allein genie\u00dfen. Deinen Anwalt l\u00e4sst du unsere Wohnung mit all den gediegenen Einrichtungsgegenst\u00e4nden auf Sperrm\u00fcllniveau herunter rechnen, ohne zu z\u00f6gern l\u00e4sst du unser Haus dastehen wie ein herunter gewirtschaftetes Objekt am Rande des Ortes. Warum? Weil du nicht anerkennen willst, dass ich es war, die die Br\u00f6tchen 35 Jahre lang angeschafft hat, die n\u00f6tig waren dieses Haus zu bauen, weil du DEINE Altersversorgung nicht mit mit teilen willst, aber zugleich MEINE Altersversorgung ( Wohnung und Praxis) f\u00fcr dich allein reklamierst. Dein Anwalt ist sich nicht zu fein, eine Fristverl\u00e4ngerung nach der n\u00e4chsten mit immer den gleichen vorgeschobenen Argumenten einzufordern, auf Zeit zu spielen, \u00fcber Jahre die Sache zu verz\u00f6gern. Bravo Herr Anwalt, Sie sind ihr Geld wert: monatlich 350\u20ac mal 12 Monate x 9 Jahre macht schon ein nettes S\u00fcmmchen. \u00dcber 37.000 \u20ac. Bravo. In guten wie in schlechten Zeiten. Fair sieht anders aus. Gerecht auch.<\/p>\n<p>Jetzt nach \u00fcber 3350 Tagen, die vergangen sind, seit ich schmerzlich erkennen musste, das du dich offensichtlich in den Armen einer anderen mehr aufgehoben f\u00fchlst als bei mir, seit auch ich begriff, was alle anderen schon lange wussten, als meine Welt krachend zerbrach, jetzt wagst du es, mir von deinem feinen Herrn Anwalt ein Angebot unterbreiten zu lassen, das nichts als Hohn und Verachtung mir gegen\u00fcber zum Ausdruck bringt. Sch\u00e4men solltest du dich, falls du dieses Wort \u00fcberhaupt kennst und es jemals f\u00fcr dich angewandt hast. 70.000 \u20ac f\u00fcr 35 Jahre Arbeit. Das entspricht etwa 1 ( einem) Euro pro Stunde. Neun Jahre Trennung und Scheidungsverfahren bedeuten auch, unser Verm\u00f6gen um mindestens 50.000 \u20ac vermehrt zu haben, Geld aus der Vermietung der Praxis, dass du nun f\u00fcr dich allein reklamierst. Formal mag das stimmen, gerecht ist es nicht. Recht und Gerechtigkeit sind eben nicht dasselbe.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n, dass du wenigsten im Kreise deiner Kumpel schon vor langem einen ausgegeben hast auf deine Scheidung, sch\u00f6n, dass dir der Mut fehlt, zum 40. Geburtstag deines Einzigen Sohnes zu erscheinen, weil Ich da sein k\u00f6nnte, sch\u00f6n dass du es schaffst, alle Fotos aus der Kindheit deines Sohnes zu vernichten, die Erinnerungen l\u00f6scht du damit trotzdem nicht, die guten nicht und auch nicht die schlechten. Davon erschaffst du mit jedem Schreiben deines Anwalt immer noch neue.<\/p>\n<p>Recht und Gerechtigkeit. Fragen an die Justiz: wie viele Jahre darf eine Scheidung dauern? Solang wie manche Ehe? wieviele Fristverl\u00e4ngerungen darf ein Anwalt fordern? wieviele fadenscheinige Fragen d\u00fcrfen gestellt werden? wieviele Unterstellungen darf ein Anwalt aufstellen? warum gibt es keinen Zwang zum direkten Gespr\u00e4ch bei einem Schlichter oder Ombudsmann? Wieviele Richterwechsel sind zumutbar? Wann spricht ein Richter? Wann spricht ein Richter Recht? Wann schaltet sich ein Richter ein ins Zeit schinden? Wann wei\u00dft ein Richter einen Anwalt in seine Schranken? Wann endlich fordert ein Richter Antwort auf seine eigenen Fragen? Wann?<\/p>\n<p>Die letzte Aufstellung des Gerichts ist ein ernsthafter Versuch etwas Recht und Gerechtigkeit walten zu lassen. Warum siehst du das nicht?<\/p>\n<p>P.s. Rechne nicht mit meiner Schw\u00e4che? Du k\u00f6nntest dich verrechnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Panne Ehefrau in Scheidung 16. Juli 2016 &#8230; Bis das der Tod euch scheidet? Vor fast vierzig Jahren war es schwer eine Liebe zu einem \u00e4lteren Mann gegen\u00fcber meinen Eltern und allen anderen durchzusetzen. Aber ich habe es geschafft, viele Jahre hat unser Gl\u00fcck gehalten. 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